Mit dem eigenen WordPress-Blog Geld verdienen

Jeder der einen Blog betreibt befasst sich an irgend einem Punkt mit dem Gedanken damit Geld zu verdienen. Doch mit einem Blog Geld zu verdienen ist gar nicht so einfach. Die meisten Webmaster denken bei den möglichen Einnahmequellen an drei verschiedene Arten. Keine davon dürfte den nötigen Durchbruch bezüglich der Höhe der Einnahmen bringen.

Zu den beliebtesten, aber auch weniger lukrativen Einnahmen zählen dabei Google Adsense, klassisches Affililatemarketing und Werbung mit der Hilfe von Layern.

Google Adsense
Hierbei handelt es sich um die wohl bekannteste Geldquelle im Internet. Auf den ersten Blick ist es hier schon möglich Einnahmen zu erzielen und das auch dauerhaft. Bei Adsense hat der Webmaster allerdings keinen Einfluss auf die Steuerung der Anzeigen. Bei Themen die keine höheren Klickpreise erzielen sind auch die monatlichen Einnahmen sehr gering. Was aber absolut negativ zu betrachten ist, ist die Tatsache das der Besucher der auf eine Adsense-Anzeige klickt in den meisten Fällen auch von meinem Blog verschwunden ist.

Affililatemarketing
Hier besteht die Möglichkeit sich für ein bestimmtes einzelnes oder auch gleich für mehrere Partnerprogramme zu entscheiden und Provisionen für Leads, Sales oder Klicks zu generieren. Das bekannteste Partnerprogramm dürfte das von Amazon sein. Man meldet sich entweder direkt auf der Website des Betreibers oder bei einem Partnerprogramm-Netzwerk wie zum Beispiel Superclix an. Nach der erfolgten Freischaltung kann man die verschiedenen Werbemittel auf seiner Site einbinden. Hier handelt es sich meist um Werbebanner oder auch Textlinks. Die Vergütung erfolgt entweder bei einem Lead, einem Klick oder eben bei einem Sale. Auch hier dürfte die Einnahmechance nicht sehr üppig sein. Wer nur sehr wenige Besucher am Tag hat, der erzielt auch so gut wie keine Einnahmen.

Layerwerbung
Hierzu schreibe ich mal fast gar nichts. Layer-Werbung ist für mich persönlich eines der unmöglichsten Werbeformen. Man hat ein Suchergebnis gefunden und klickt die jeweilige Website an. Es öffnet sich eine Art Popup. Regelmäßig sucht man dann das Zeichen zum Schließen, findet dieses aber gar nicht einmal so leicht. Hat man das Kreuz endlich gefunden und angeklickt, öffnet sich das nächste Fenster, anstatt das vorherige zu schließen. Mehr gibt es dazu nicht zu schreiben.

Doch was gibt es für realistische Möglichkeiten mit einer Website wirklich Geld zu verdienen?

Themenrelevantes Affilatemarketing
Grundsätzlich ist Affililatemarketing gar nicht einmal so schlecht. Man muss nur auf absolute Themenrelevanz achten. Wer einen Blog zum Thema WordPress betreibt könnte ein Partnerprogramm von einem Themeanbieter integrieren. Auch Anbieter von kostenpflichtigen Plugins wie wpSEO bieten lukrative Partnerprogramme an.

Werbebanner vermieten
Individuelle Banner von Werbekunden sind eine weitere gute Möglichkeit höhere Einnahmen zu erzielen. Hier kann der Webmaster die Preise selbst kalkulieren und bestimmen. Je höher die Besucherzahl umso höher ist der erzielbare Mietpreis.
Textlinks verkaufen
Neben Bannern kann der Webmaster auch Textlinks zur Miete oder zum Kauf anbieten. Auch hier sollte man unbedingt auf absolute thematische Relevanz achten. Links zu Reiseseiten gehören nicht unbedingt auf einen Blog der sich mit WordPress beschäftigt. Gerade nach den diversen Updates von Google in den letzten Monaten wird Themenrelevanz groß geschrieben.

Blogartikel verkaufen
Neben einem Textlink kann natürlich auch ein ganzer Artikel in Auftrag gegeben werden. Man kann über ein bestimmtes Angebot so zu sagen im Auftrag bloggen und in diesen Artikel einen Link einfügen. Hier hat in den letzten Monaten eine Steigerung der Nachfrage stattgefunden. Wer sich für diese Art der Monetarisierung entscheidet sollte jedoch sehr vorsichtig vorgehen. Der Vorgang wird von Suchmaschinenbetreibern, vor allem von Google nicht gern gesehen. Man riskiert hier sehr schnell eine Abstrafung. Ein bezahlter Artikel sollte auch als solcher gekennzeichnet werden. Der Link muss ferner nach den veröffentlichten Webmasterrichtlinien mit dem Attribut „nofollow“ versehen werden. Zuletzt wäre es sicherlich nicht schlecht wenn dieser eigens erstellte Artikel auch seinen Lesern einen Mehrwert bieten könnte und nicht nur einfach ein Werbetext sein.

Fazit:
Mit etwas Geschick kann man mit seiner Website auch Geld verdienen. Die Höhe hängt sehr stark von den Besucherzahlen und die Art der Werbeform ab. Grundvoraussetzung ist jedoch ein gepflegtes Erscheinungsbild des jeweiligen Blogs oder der Website. Ferner sollten sehr viele Artikel vorhanden sein, die den Lesern auch wirklich einen absoluten Mehrwert bieten.

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo,
    danke für den informativen Beitrag.
    @Ralf: Die Google-Anzeigen kann man auch steuern, indem man einen Code im Content beim Keyword einfügt. Ich müsste nun auch nach dem korrekten Code googeln, aber das hat bei mir früher immer geklappt.

    Gruss
    Marcello

  2. Adlayer sind wirklich das letzte. Am wichtigsten finde ich das die Werbung zur Seite passt. Da kommen bei Adsense und Co schon mal die kuriosesten Sachen vor. Am besten ist mein Blog zu Aquarienfischen auf dem dann Homann Werbung erscheint 🙂

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